Gesundes Mobiltelefon – Protonenharmonisierung II

26. August 2016 von Michael Friedrich Vogt

27. August 2016 Umdenken reicht nicht mehr – Neudenken muß her. Norbert Heuser im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Handys sind sehr praktisch, es ist sehr schwer, ja geradezu unmöglich, in unserer Gesellschaft ohne sie zu leben und zu arbeiten. Deutschland allein hat mit ca. 80 Millionen Einwohnern über 100 Millionen registrierte Mobiltelefone.

Kein Anbieter oder Hersteller von Mobiltelefonen mußte jemals irgendeiner staatlichen Behörde nachweisen, daß die Handy-Nutzung ungefährlich ist. Diese Unternehmen maximieren Gewinne ohne Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Kunden und Nutzer.

Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt stellt Norbert Heuser, der einzige “Westler” in der IPC Firma aus Hong-Kong, die wirkliche Handhabung der gesundheitsgefährdenden Mobiltelefone vor. Für Norbert Heuser sind Mobiltelefone Werkzeuge des Totschlags, seiner Meinung nach werden in den nächsten 15 – 20 Jahren, Millionen von Menschen an den Folgen der gesundheitsschädigenden EMF (Elektromagnetischen Felder) sterben.

Jede sogenannte “Technologie”, die EMF bei Mobiltelefonen zu stoppen oder zu reduzieren ist blanker Hohn, weil man ohne EMF kein Mobiltelefongespräch führen kann.

Der Lösungsansatz von IPC mit dem SafestCellPhoneTM ist ein ganz anderer. Die gesundheitsschädigenden EMF werden Dank der EUPHORIA TECHNOLOGY TM, von IPC in über 14 Jahren entwickelt, in eine Qualität umgewandelt, die gesundheitsfördernd ist. Eine Veränderung von schlecht zu gut, von Saulus zu Paulus.

Die ungeheure Bandbreite dieser Technologie wird offensichtlich, wenn man die erfolgreiche Anwendung miterlebt und diese Technologie in Mobiltelefonen über Kontinente quer durch die Welt rasen sehen kann, ohne, daß Zeit und Raum einen Einfluß hätten.

In der Praxis bedeutet dies, daß nun das Mobiltelefon keine Waffe des Totschlags mehr sein muß, sondern sogar zur Gesundung des Körpers beitragen kann.

Die Firma IPC mit Hauptsitz in Hong Kong hat über 14 Jahre hinweg ihre neue EUPHORIA TECHNOLOGY entwickelt. In der Basis verbessert diese Technologie die natürlichen Eigenschaften von Protonen und Elektronen in einem Atom und somit jeder Materie inklusive dem menschlichen Körper, den Tieren und Pflanzen. Es geht vom Chaos im Atom in die Harmonie.

Und das ganze geschieht auf dem Gebiet der Quantenphysik – die keinen Raum und keine Zeit kennt.

Während die Industrie und Wissenschaft auf der Basis der “NANO-TECHOLOGIE“ arbeitet (Bearbeitung von Materie auf dem Niveau von 1 Millardstel eines Meters 10-9), arbeitet die Firma IPC auf der Basis von “PICO-TECHNOLOGIE”, die 1000 Mal kleiner als Nano ist und auf der Basis von 1 Billionstel eines Meter arbeitet 10-12.

Alles in allem eine neue zukunftsweisende Technologie, die bislang keinen Vergleich kennt. IPC hat diese Technologie bereits sehr effizient in vielen verschiedenen Bereichen des Lebens angewendet, da eben alles auf Frequenzen aufgebaut ist.

Um die wertvolle Gesprächszeit zwischen Michael Friedrich Vogt und Norbert Heuser voll auszunutzen, wurden praktische Beispiele als kurze Videoclips hochgeladen, um dies alles zu veranschaulichen. Diese können unter dem folgenden Link abgerufen werden: http://neudenkenmussher.de/mobiltelefon/

Website: karmaeffects.com safestcellphone.com enginebooster.us

Kontakt: ipcquerdenken@aol.com

Diesen Beitrag als mp3 zum Anhören herunterladen

Mobiltelefone gehören heute zum Leben und können kaum noch vermieden werden. Aber die Schäden, die sie anrichten, schon.

Veröffentlicht unter Mobilfunk | 4 Kommentare

Leukämie -Natürliche Heilung möglich

Lichterschein.com

Der Begriff „Leukämie“, auch Blutkrebs genannt, steht für eine Gruppe von Krebserkrankungen des blutbildenden Systems. (Es gibt der Definition bezüglich wohl einige Unklarheiten) http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/leukaemie.html

Herz

Zur Zeit häufen sich im beruflichen, sowie im privaten Umfeld, Nachrichten über schwere Schicksalsschläge. Besonders schockiert sind wir über einen Vorfall vor ein paar Tagen, bei dem es in unserem Bekanntenkreis um sehr liebe Menschen geht. Ein wunderbares Ehepaar, welches bereits seit vielen Jahrzehnten „wirklich“ glücklich verheiratet ist – Kinder und Enkel haben. Diese Beiden waren immer ein Vorbild für uns – und die findet man heutzutage nicht so oft. Nun haben wir erfahren, dass der Mann an Leukämie (Blutkrebs) erkrankt sein soll.

Meinen Mann habe ich nur einmal weinen sehen, nämlich als seine Mutter gestorben ist – aber als er davon hörte, hatte er Tränen in den Augen. Man muss einen Menschen nicht oft sehen oder viel Zeit mit ihm verbringen, um ihn…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.277 weitere Wörter

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Gehirnjogging gegen Demenz


Hilft das gezielte Training des Gehirns doch gegen den geistigen Abbau im Alter? (Grafik: Iconic Bestiary/iStock)

Ist Gehirnjogging tatsächlich effektiv oder bloß eine wirkungslose Spielerei? Diese Frage wollen Forscher nun zumindest für eine bestimmte Form des Hirntrainings beantwortet haben. Ihre umfangreichen Analysen zeigen: Das Gehirnjogging kann tatsächlich die Leistungsfähigkeit im Alltag steigern – und wirkt sich im Alter sogar positiv auf das Demenzrisiko aus. Selbst wenige Sitzungen dieses Trainings verringerten das Risiko für den geistigen Abbau.

Gehirnjogging soll gegen den geistigen Abbau helfen und die kognitive Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter hinein steigern. So zumindest lautet das einhellige Werbeversprechen der zahlreichen Anbieter solcher Trainingsprogramme. Doch ob das Sortieren von Symbolen, Ordnen von Zahlenreihen oder anderen computerbasierten Spielen tatsächlich wirkt, ist umstritten. Kritiker betonen, dass es den meisten Gehirnjogging-Trainings an einer wissenschaftlich fundierten Grundlage fehlt: Die Methode halte nicht, was sie verspreche. „Viele machen dabei jedoch den Fehler, alle Hirntrainings in einen Topf zu werfen“, bemängelt Jerri Edwards von der University of South Florida in Tampa. Das sei, wie wenn man für eine Analyse der Wirkung von Antibiotika auch Zuckerpillen und Nahrungsergänzungsmittel in die Stichprobe einschließen würde. Ähnlich mangelhaft seien die meisten Studien zum Thema Hirnjogging.

Die Alterswissenschaftlerin hat sich deshalb nun gezielt einer ganz bestimmten Form des Gehirnjoggings gewidmet: dem sogenannten „Speed of Processing“-Training. Mit dieser Methode soll vor allem die visuelle Aufmerksamkeit sowie die Auffassungsgabe gestärkt und beschleunigt werden. Bei einer typischen Aufgabe gilt es zum Beispiel, ein Objekt in der Mitte eines Bildschirms voller Gegenstände zu identifizieren und gleichzeitig ein bestimmtes Objekt im peripheren Sichtfeld zu lokalisieren. Die Erfahrung zeigt: Je länger jemand trainiert, desto schneller findet er den gesuchten Gegenstand – selbst wenn die Objekte auf dem Monitor schwierig zu unterscheiden sind. Aber welche Auswirkungen hat das Training auf die geistige Leistung im normalen Alltag? Um dies zu überprüfen, wertete Edwards mehr als 50 Studien aus, die sich mit dieser Trainingsform befassen. Tatsächlich offenbarten die Ergebnisse: Das Gehirnjogging kann wirkungsvoll sein. Personen, die regelmäßig trainierten, waren demnach generell aufmerksamer und zeigten in vielen Situationen eine verbesserte Leistungsfähigkeit. Unter anderem waren sie beim Autofahren reaktionsschneller und folglich in weniger gefährliche Manöver verwickelt. Im Vergleich zu Menschen, die kein Hirnjogging machten, sank der Anteil derjenigen, die im Alter das Autofahren ganz aufgeben mussten dadurch um 40 Prozent, wie Edwards berichtet.

Demenzrisiko sinkt mit jeder Sitzung

Die Untersuchungen wiesen zudem daraufhin, dass das Gehirnjogging sogar Erkrankungen wie Depressionen entgegenwirken kann. Doch lässt sich damit auch das Alzheimer-Risiko wegtrainieren? Für die Beantwortung dieser Frage führten Edwards und ihre Kollegen eine eigene Untersuchung durch. Insgesamt begleiteten sie 2.785 Probanden im Alter zwischen 65 und 94 über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die Teilnehmer übten sich zunächst fünf Wochen lang regelmäßig im Gehirnjogging. Zudem konnten sie nach Wunsch vor Abschluss des ersten und dritten Studienjahres an weiteren Trainingssitzungen teilnehmen. Drei Gruppen praktizierten dabei jeweils eine bestimmte Form des Trainings, darunter auch das „Speed of Processing“-Training. Eine Kontrollgruppe führte kein spezielles Hirnjogging durch. Dabei zeigte sich, dass sich insbesondere das „Speed of Processing“-Training positiv auf das Demenz-Risiko auswirkte und den Beginn dieses Syndroms deutlich verzögern konnte. Im Vergleich zur Kontrollgruppe war das Risiko bei den Probanden, die an mindestens zehn solcher Sitzungen teilgenommen hatten, nach zehn Jahren um 48 Prozent reduziert. Doch Effekte manifestierten sich auch schon nach weniger intensivem Training. So sank die Wahrscheinlichkeit für eine Demenzerkrankung mit jeder abgeschlossenen Gehirnjogging-Einheit um acht Prozent.

Für die Forscher ist damit klar, dass Hirnjogging nicht per se Humbug ist. „Manche Trainings funktionieren und andere nicht“, schließt Edwards. „Für das „Speed of Processing“ konnten wir belegen, dass es Menschen dazu verhelfen kann, im Alltag besser zu funktionieren.“ Wer geistig fit bleiben wolle, solle sich am besten auf Gehirnjoggings konzentrieren, deren Wirkung durch Studien sicher fundiert ist.

© wissenschaft.de – Daniela Albat

05.08.2016

drucken, empfehlen:

DruckenEmpfehlenFacebookTwitterGoogle+

AdTech Ad
 http://www.wissenschaft.de/
Veröffentlicht unter Hirnforschung | 1 Kommentar

Alltägliche Chemikalien: Gift für Kindergehirne

titelbild-neu

Bei 9 von 10 schwangeren Frauen liessen sich in einer Untersuchung über 60 Chemikalien in relevanten Mengen finden. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen stammen, aus Möbeln, Textilien, Verpackungen, Plastikprodukten, Körperpflegemitteln, Abgasen und natürlich aus Lebensmitteln.

Die gefundenen Chemikalien zählen zu jenen, die insbesondere das Hormonsystem und über diesen Umweg auch die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen können. Sie tun dies nicht nur während der Schwangerschaft, sondern bis ins frühe Erwachsenenalter hinein.

Allgegenwärtige Chemikalienbelastung gefährdet Gehirnentwicklung von Kindern

Verhaltensstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrationsschwäche und verminderte IQs bei Kindern könnten in manchen Fällen auch auf die allgegenwärtige Chemikalienbelastung zurückzuführen sein.

In einem Bericht vom Juli 2016 weisen Dutzende von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten auf die weit verbreitete Chemikalienbelastung unserer Umwelt und ihre Folgen für die Gesundheit hin. Besonders Kinder seien gefährdet. Die Gifte stören die Nerven- und Gehirnentwicklung sowohl bei Embryonen als auch bei Kindern jedweden Alters (Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos (Video)).

Der Bericht „Projekt TENDR: Untersuchung von Umweltrisiken auf die Entwicklung des Nervensystems“ erschien im Fachmagazin Journal Environmental Health Perspectives und ist das Ergebnis der Forschungsarbeiten am Children`s Environmental Health Research Center in Illinois.

Schwangere sind mit Dutzenden Chemikalien belastet

Das Team um Dr. Susan Schantz – Leiterin des o. g. Research Centers sowie Professorin an der Universität von Illinois – bezog sich in seinem Bericht u. a. auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2011.

Damals hatten Woodruff et al. die Chemikalienbelastung bei schwangeren Frauen untersucht. 90 Prozent der knapp 280 untersuchten Frauen hatten von 163 gesuchten Chemikalien 62 im Körper und zwar in signifikanten Mengen (Schwimmbad, Pool, Freibad: Wasser enthält mehr als 100 eklige Chemikalien).

Dazu gehörten u. a. die folgenden:

  • Blei
  • Quecksilber
  • Organophosphate (Pestizide in der Landwirtschaft und im Kleingarten)
  • Phthalate in Arzneimitteln (z. B. in solchen, die magensäureresistent sind, also erst im Darm ihre Wirkstoffe freigeben), Kunststoffen und Körperpflegemitteln
  • Flammschutzmittel, bekannt als polybromierte Diphenylether (PBDEs) z. B. in Polstermöbeln
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die von Abgasen aus der Holz- und Erdöl- oder Kohleverbrennung stammen
  • Polychlorierte Biphenyle (PCB), einst als Kühl- und Schmiermittel für Transformatoren oder anderen elektronischen Gerätschaften (PCBs wurden 1977 in den USA verboten, können aber noch Jahrzehnte in der Umwelt bestehen.)

Diese Chemikalien sind überall vorhanden, nicht nur in der Luft und im Wasser, sondern in allen Dingen, die wir täglich verwenden – ob Gebrauchsgegenstand, Kleidung oder Körperpflegemittel“, sagt Dr. Schantz

Wie Chemikalien das Gehirn schädigen

Das menschliche Gehirn entwickelt sich über einen sehr langen Zeitraum von der Schwangerschaft bis ins frühe Erwachsenenalter hinein. Der Grossteil der Entwicklung aber geschieht vor der Geburt. Die Nervenzellen werden gebildet, reifen und differenzieren aus. Wird dieser Prozess zu irgendeinem Zeitpunkt gestört oder unterbrochen, kommt es zu dauerhaften Schäden.“ (Endstation Gehirn: Die Verblödung schreitet voran)

Einige der Chemikalien wie z. B. Phthalate und PBDEs sind bekannt für ihre hormonähnliche Wirkung. Sie werden daher endokrine Disruptoren genannt, da sie das Hormonsystem beeinträchtigen können. In den USA beispielsweise sind die meisten schwangeren Frauen mit Phthalaten und PBDEs belastet, beide stören die gesunden Funktionen der Schilddrüse und ihren Hormonen (Wasser in Plastikflaschen: 24.000 schädliche Chemikalien – einschließlich hormonaktiver Substanzen).

„Die Schilddrüse ist in fast jeden Bereich der Gehirnentwicklung involviert – ob Bildung der Nervenzellen, Zellteilung, Zellwanderung oder Myelinisierung der Axone, nachdem sich die Zellen ausdifferenziert haben“, erklärt Dr. Schantz, „Sie reguliert viele Gene, die zur Entwicklung des Gehirns erforderlich sind.“

Chemikalienbelastung: Mögliche Ursache für Verhaltensstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite

Schantz und ihre Kollegen untersuchten aber nicht nur Schwangere, sondern auch Kinder, um festzustellen, ob eine vorgeburtliche Belastung mit Phthalaten oder anderen endokrinen Disruptoren zu Änderungen im Gehirn oder Verhalten führen können. Denn Studien bringen eine Phthalatbelastung längst mit Aufmerksamkeitsdefiziten, vermindertem IQ und Verhaltensstörungen bei Kindern in Verbindung (Phthalate: Hormonell wirksame Kuscheltiere – Wenn Kosmetik und Kleidung giftig sind).

Der Bericht von Schantz und Kollegen kritisiert nicht zuletzt die derzeitigen gesetzlichen Lücken, die erlauben, dass Chemikalien in das Leben der Menschen Einzug halten können, ohne dass irgendjemand einen Überblick hätte, wie sich diese auf die Gesundheit von Kindern oder Embryonen auswirken.

„Bei den meisten Chemikalien wissen wir nicht leise, wie diese die Gesundheit der Kinder beeinflussen können – ganz einfach deshalb nicht, weil es noch nicht untersucht wurde“, so Schantz.

„Wenn wir daher auch nur ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bei einem Stoff finden, sollten wir die Verantwortlichen dazu bringen, die Produktion oder den Einsatz der entsprechenden Chemikalie zu stoppen. Wir sollten jedenfalls nicht 10 oder 15 Jahre warten und zulassen, dass zwischenzeitlich unzählige Kinder Chemikalien ausgesetzt bleiben, nur weil wir erst zu hundert Prozent sicher gehen möchten, dass es sich um tatsächlich schädliche Stoffe handelt.“

Was lässt sich nun tun, um den betreffenden Chemikalien möglichst aus dem Wege zu gehen?

Mit Entgiftung die Chemikalienbelastung reduzieren

In erster Linie meidet man Plastik und Umverpackungen wo immer möglich (Mikroplastik in Nord- und Ostsee stark belastet – wie unsere Körper) und greift auf ökologische Lebensmittel, Körperpflegemittel und Gebrauchsgegenstände zurück (Parabene: So gefährlich sind die Zusatzstoffe in Kosmetikprodukten). Verwenden Sie in jedem Fall Glasgefässe zur Aufbewahrung von Lebensmitteln.

Zusätzlich helfen regelmässige entgiftende Massnahmen sowie Massnahmen, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeit verstärken. Auf diese Weise können insbesondere Frauen die Belastung ihrer künftigen Kinder während der Schwangerschaft deutlich reduzieren.

Zu den entgiftenden Massnahmen, die eine Belastung mit Phthalaten reduzieren können, gehört auch der regelmässige Saunagang, da Studien zeigten, dass Phthalatbestandteile verstärkt über den Schweiss ausgeschieden werden können.

Auch Indol-3-Carbinol bzw. DIM kann zu einem entsprechenden Entgiftungsprogramm gehören. Der Stoff, der sich in den bekannten Kreuzblütengewächsen (Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Kresse, Senf etc.) findet, aber auch als Nahrungsergänzung eingenommen werden kann, schützt u. a. vor den schädlichen Auswirkungen von Bisphenol A, einer weiteren Chemikalie, die heute weit verbreitet ist und hormonähnliche Wirkung hat (Die Welt ertrinkt in Chemikalien).

Umfassende Informationen zu einem ganzheitlichen Entgiftungsprogramm, das sowohl direkt entgiftende Massnahmen enthält als auch solche, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeit verbessern, finden Sie hier: Die ganzheitliche Entgiftungskur

Beachten Sie, dass Entgiftungskuren nicht unter dieser Bezeichnung verkauft werden dürfen und daher z. B. als Vitalkur angeboten werden, die zumeist über einen Zeitraum von 4 Wochen durchgeführt werden.

Meist kann man zwischen verschiedenen Vitalkuren wählen, die sich in ihrer Intensität unterscheiden.

Literatur:

Statt Plastik: Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle von Jutta Grimm

Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben von Sandra Krautwaschl

Plastic Planet – limitierte plastikfreie Öko-Verpackung

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 03.08.2016

http://www.pravda-tv.com/

Veröffentlicht unter Entgiftung | 1 Kommentar

Gesundheit: 74-Jähriger heilt Krebs mit Weizengrassaft

titelbild-weizengras

Wenn Sie Ihren Krebs mit ein paar Gläsern Weizengrassaft jeden Morgen heilen könnten anstatt sich einer Chemotherapie zu unterziehen, würden Sie das tun? Es klingt vielleicht verrückt, aber der 74-jährige Danny McDonald aus Irland hat genau das getan.

McDonald wurde mit Magenkrebs diagnostiziert und die Ärzte warnten ihn, sollte er sich nicht den verordneten Behandlungen unterziehen, könnte er innerhalb von drei Monaten tot sein.

McDonald entschied sich nicht dafür, seine letzten Wochen an toxischen Chemo-Behandlungen zu leiden und begann stattdessen einen Weg natürlicher Wellness-Methoden einzuschlagen.

Würden Sie nicht auch Ihre letzten Wochen lieber damit verbringen gesunde Lebensmittel zu essen und Nahrungsergänzungen zu nehmen, anstatt ans Bett gefesselt zu sein?

Es ist erstaunlich, denn McDonalds Wahl seine Essgewohnheiten zu ändern, gewährten ihm nicht nur einige wenige friedliche Wochen, sondern stattdessen ein neues Leben. Im Jahr 2013 hatte Danny bereits die Erwartungen seiner Ärzte übertroffen und vier Jahre ohne konventionelle Behandlung überlebt.

Danny McDonald berichtet, dass er zum ersten Mal über seinen Zustand bewusst wurde, als ein Geschwür in seinem Magen aufbrach und er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort informierten ihn die behandelnden Ärzte, dass er an schwerem Magenkrebs erkrankt war, der sich über den ganzen Körper ausgebreitet hatte.

Ihm wurde gesagt, die einzige Möglichkeit sein Leben zu retten sei die Tatsache, dass er sich toxischen Chemo-Behandlungen unterziehen müsse, ansonsten hätte er nur ein paar kurze Monate übrig zu leben.

Anders als die meisten Menschen in dieser Situation handeln würden, sagte Danny seinen Ärzte, dass er ihren vorgeschriebenen Behandlungsplan nicht mitgehen würde und stattdessen einen Weg natürlicher Wellness zu verfolgen plane.

Danny sagt: „Ich wusste, dass es mich töten würde. Sie waren wütend, dass ich zu diesem Schluss gekommen war. Der Berater warnte mich, dass ich in drei Monaten tot sein würde. “

Nach vier Wochen Weizengrassaft waren die Schmerzen verschwunden

Nachdem er die Vorteile von Weizengrassaft recherchiert hatte, machte McDonald eine fundierte Entscheidung und legte großes Vertrauen in seine Wahl. Er startete seine neue Therapiemethode und trank jeden Morgen 1 Unze (28 ml) frisch gepressten Weizengrassaft und arbeitete sich auf bis zu 7 Unzen am Tag des potenten Supernahrungsmittels hoch.

Danny sagte, dass nach nur einer Woche der täglichen Einnahme des Saftes, das intensiv brennende Gefühl, dass er in seiner Seite fühlte, verschwunden war. Dies veranlasste ihn, die Einnahme der verschreibungspflichtigen Medikamente zu stoppen und bis zum heutigen Tag ist er nicht dazu zurückgekehrt.

Nach der täglichen Einnahme des Weizengrassaftes über einen Monat hinweg, hatten alle seine Schmerz endlich nachgelassen, sagte McDonald.

Nachdem schließlich seinen Schmerzen verschwunden waren, fühlte sich Danny sicher, dass er sich auf dem richtigen Weg befand, seinen Krebs zu heilen. Und nachdem er so viele Jahre überlebt hatte, jenseits dessen, was jeder konventionelle, medizinische Profi erwartet hätte, wäre es schwer, sich mit ihm darüber zu streiten.

Wie Sie Weizengrassaft herstellen können, sehen Sie hier:

Literatur:

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann von Mark Sircus

Die weiße Mafia: Wie Ärzte und die Pharmaindustrie unsere Gesundheit aufs Spiel setzen von Frank Wittig

Krebs ist ein Pilz von Tullio Simoncini

Stress – die Hauptursache aller Krankheiten: und die einzige Antwort darauf von Leonard

Literatur:

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann von Mark Sircus

Die weiße Mafia: Wie Ärzte und die Pharmaindustrie unsere Gesundheit aufs Spiel setzen von Frank Wittig

Krebs ist ein Pilz von Tullio Simoncini

Stress – die Hauptursache aller Krankheiten: und die einzige Antwort darauf von Leonard Coldwell

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 17.08.2016

http://www.pravda-tv.com/

Veröffentlicht unter Alternative Krebstherapien | 5 Kommentare

Warum die Nasenatmung für eine optimale Gesundheit und Fitness so wichtig ist

Dr. Joseph Mercola

Wann bringt Ihre Art zu atmen Ihre Gesundheit in Gefahr?

Steuern Sie womöglich direkt auf ernsthafte Gesundheitsprobleme zu? Nehmen Sie sich ein paar Sekunden Zeit, um diesen einfachen Test zu machen. Zeigt das Ergebnis, dass da etwas verbessert werden muss, erfahren Sie auch gleich, wie Sie das anstellen. Durch einfache Übungen sorgen Sie für einen besseren Blutfluss zum Herzen, versorgen Ihren Körper mit Sauerstoff, fühlen sich ruhiger und können sogar Ihren Blutdruck senken.

Patrick McKeown gehört zu den Top-Lehrmeistern der Buteyko-Methode – einer nach ihrem Begründer, dem ukrainisch-russischen Arzt Konstantin Pawlowitsch Buteyko benannte Atemtechnik. McKeown lehrt die Buteyko-Methode hauptberuflich in und außerhalb seiner Heimat Irland, und das schon seit über 12 Jahren.

Normalerweise wird das Thema Atmung ignoriert, wenn es um unsere Gesundheit geht. Doch die richtige Atmung kann die Sauerstoffversorgung des ganzen Körpers verbessern, auch des Gehirns, und ist eine wirksame Methode zur Stress- und Angstbewältigung.

Zwei der häufigsten Atemprobleme sind Hyperventilation und Mundatmung, und beides wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Die Atmung durch den Mund verändert sogar Ihre Gesichtsform: Es wird schmaler und hängt herab. Ein zu schmaler, »fliehender« Kiefer begünstigt ein lebenslanges obstruktives Schlafapnoe-Syndrom.1McKeown spricht über die vielen Probleme, die mit der Mundatmung einhergehen, und wie wichtig es ist, schon früh in der Kindheit etwas dagegen zu unternehmen, weil sie lebenslange Auswirkungen haben kann.

Nasenatmung ist der Schlüssel zu Gesundheit und Stressbewältigung

Die meisten Menschen raten Ihnen, tief Luft zu holen, um sich zu beruhigen. Das kann aber den genau gegenteiligen Effekt haben. Wenn Sie unter Stress stehen, wird Ihre Atmung schneller, tiefer und lauter. Sie atmen mehr durch den Mund und eher mit dem oberen Brustkorb als mit dem Zwerchfell.

Laut McKeown ist es schlicht unsinnig, die Atmung zu intensivieren, wenn Sie sich selbst aus einem Stress- in den Ruhezustand bringen wollen. Stattdessen müssen Sie langsam und mit dem Zwerchfell atmen. Zudem sollten Sie weniger Atemzüge machen und unbedingt durch die Nase atmen.

Ihre Nase kontrolliert 30 unterschiedliche Vorgänge in Ihrem Körper. Nerven in den Nasengängen (die mit dem Hypothalamus in Verbindung stehen) nehmen alles wahr, was mit der Atmung zu tun hat, und nutzen diese Informationen, um Ihre Körperfunktionen zu kontrollieren. Ihre Nase setzt beispielsweise beim Atmen Stickstoffmonoxid (NO) frei, das von der Nase in die Lunge transportiert wird. NO ist ein Gas, das in der Homöostase (Gleichgewichtserhaltung) im Körper eine signifikante Rolle spielt.2,3,4,5,6

Zudem sterilisiert NO die Luft, die in die Lunge transportiert wird, öffnet die Luftwege und erhöht die Sauerstoffsättigung im Blut. Wir sind dafür gemacht, durch die Nase zu atmen, viele entwickeln jedoch falsche Atmungsmuster, die zur Mundatmung führen. Dies wiederum kann andere Gesundheitsprobleme hervorrufen, Asthma zum Beispiel. Weil sie das Gefühl haben, nicht genug Luft zu bekommen, atmen Asthmatiker schwerer, und wenn das Atemvolumen, das in die Lunge gelangt, erhöht wird, kann es einen Verlust an Kohlendioxid (CO2) verursachen.

Die Bedeutung von Kohlendioxid-Homöostase

Anders als allgemein angenommen ist CO2 nicht nur ein Abgas. Obwohl wir atmen, um zu viel CO2auszuscheiden, ist ein gewisser CO2-Spiegel in der Lunge wichtig, und dafür ist die Aufrechterhaltung eines normalen Atemvolumens nötig. Wenn durch schweres Atmen zu viel CO2verloren geht, ziehen sich die glatten Muskeln in den Luftwegen zusammen. Dann hat man das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen – und die natürliche Reaktion darauf ist, noch tiefer einzuatmen.

Doch das führt nur zu noch mehr CO2-Verlust, wodurch sich die Luftwege weiter verengen und sich die asthmatischen Symptome noch verschlimmern. Die Lösung besteht darin, diese Negativspirale zu durchbrechen, indem man durch die Nase und weniger atmet. Die meisten glauben auch, dass tiefe Atemzüge durch den Mund mehr Sauerstoff in den Körper befördern, wodurch man sich wohler und klarer im Kopf fühlen sollte – doch das Gegenteil ist der Fall.

Tiefes Atmen macht Sie eher benommen, weil aus Ihrer Lunge zu viel CO2 ausgeschieden wird, wodurch sich die Blutbahnen verengen. Je schwerer Sie also atmen, umsoweniger Sauerstoff wird durch den Körper transportiert. Hyperventilation und Mundatmung gehen häufig Hand in Hand mit Schnarchen und/oder Schlafapnoe, und beides beeinträchtigt die Qualität des Schlafs. Und dies trägt wiederum zur gesundheitlichen Abwärtsspirale durch falsches Atmen bei.

Bei der Atmung ist weniger mehr

Durch die Nase und weniger zu atmen, ist tatsächlich die Antwort auf all diese Probleme. Laut medizinischen Lehrbüchern beträgt das normale Atemvolumen 4 bis 7 Liter Luft pro Minute, was 12 bis 14 Atemzügen entspricht.

Klinische Studien mit Asthmatikern zeigen, dass sie zwischen 10 und 15 Liter Luft pro Minute einatmen,7,8 und Menschen mit chronischen Herzkrankheiten atmen sogar 15 bis 18 Liter Luft pro Minute ein.9,10,11,12Daraus kann man schließen: Weniger zu atmen ist ein Zeichen für Gesundheit. Andersherum: Je mehr Sie atmen, umso wahrscheinlicher bekommen Sie gesundheitliche Probleme. Teil dieser Gleichung ist Ihre CO2-Toleranz. Eine gute CO2-Toleranz ist gleichbedeutend mit besserer Gesundheit und Fitness.

Wenn Ihr Körper und Ihr Gehirn eine normale CO2-Toleranz haben, ist Ihre Atmung leicht und gleichmäßig, weil Ihr Körper nicht ständig versuchen muss, überschüssiges CO2 loszuwerden. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme ist der Hauptreiz, der Ihrem Körper signalisiert, einen Atemzug zu machen, nicht Sauerstoffmangel, sondern CO2-Überschuss. McKeown erklärt:

»Sauerstoff kurbelt die Atmung nur dann an, wenn der Sauerstoffspiegel auf etwa 50 Prozent sinkt, das wäre eine recht extreme Situation. Ihr Körper atmet vielmehr, um den Überschuss an CO2loszuwerden.«

Eine bestimmte Menge an CO2 ist für normale Körperfunktionen nötig. Wenn Sie einen normalen CO2-Wert haben, ist auch Ihre CO2-Toleranz gut – und die ist gleichbedeutend mit einer langen Atemanhaltezeit (wie lange Sie also den Atem anhalten können). Wenn Sie Sport machen, bildet Ihr Körper mehr CO2, und wenn Sie eine gute CO2-Toleranz haben, bleibt Ihre Atmung viel ruhiger als bei jemandem mit schlechter CO2-Toleranz.

Wie richtiges Atmen Ihren Blutkreislauf verbessert und den Stresspegel senkt

In seinem Vortrag führt McKeown vor, wie richtiges Atmen geht. Eine Zusammenfassung:

  • Legen Sie eine Hand auf den oberen Brustkorb, die andere auf den Bauch. Spüren Sie, wie sich Ihr Bauch mit jedem Atemzug leicht nach innen und außen wölbt, während sich Ihr Brustkorb nicht bewegt.
  • Schließen Sie den Mund und atmen Sie durch die Nase ein und aus. Konzentrieren Sie sich auf die kühle Luft, die Sie einatmen, und die etwas wärmere Luft, die Sie ausatmen.
  • Verringern Sie bei jedem Atemzug das Luftvolumen ein bisschen, bis zu dem Punkt, an dem es sich anfühlt, als würden Sie gar nicht mehr atmen (Ihre Atmung ist nun sehr ruhig). Das Entscheidende hierbei ist, eine leichte Luftnot zu bekommen. Das heißt einfach, dass sich im Blut eine leichte CO2-Anhäufung bildet, die Ihr Gehirn auffordert zu atmen.
    Nach 3 oder 4 Minuten Luftnot beginnen Sie, die positiven Effekte der CO2-Anhäufung zu spüren, z. B. eine leicht erhöhte Körpertemperatur und vermehrte Speichelproduktion. Erstere ist ein Zeichen der verbesserten Blutzirkulation, Letztere weist darauf hin, dass Ihr parasympathisches Nervensystem aktiviert ist, das bei der Stressbewältigung eine wichtige Rolle spielt.

Wenn Sie richtig atmen, ist Ihre Atmung weich, leise und leicht. Sie ist weder sicht- noch hörbar. Wenn Sie Ihre Atmungsgeschwindigkeit bis zu dem Punkt reduzieren, an dem die Härchen in Ihrer Nase sich kaum mehr bewegen, gelangen Sie leichter in einen ruhigen, meditativen Zustand. Atmen Sie weniger Luft in Ihre Lunge als vor der Übung.

Die Luftnot sollte auszuhalten und nicht beängstigend sein. Falls sie zu schlimm wird, legen Sie eine Pause von etwa 15 Sekunden ein und machen Sie dann weiter.

Mit dieser Art der Atmung können Sie auch Ihren Blutdruck senken – ganz ohne Medikamente. Möglicherweise stellen Sie auch fest, dass Ihre Nase freier wird, was die Atmung zusätzlich erleichtert.

Atemübung gegen Panikattacken und Ängste

Eine weitere Übung bei Ängsten oder Panikattacken, wenn Sie gestresst sind und Ihre Gedanken sich im Kreis drehen, ist die folgende. Sie führt dazu, dass weniger CO2 ausgeschieden wird, wodurch man ruhiger atmet und Ängste gemindert werden. Anders gesagt: Der Drang zu atmen wird schwächer, und Sie werden entspannter.

  • Atmen Sie durch die Nase kurz ein und ebenso kurz wieder aus. Halten Sie 5 Sekunden lang die Luft an, und atmen Sie dann weiter.
  • Atmen Sie 10 Sekunden lang normal ein und aus.
  • Wiederholen Sie diese Schritte mehrmals hintereinander: durch die Nase kurz ein- und wieder ausatmen, 5 Sekunden lang den Atem anhalten, dann 10 Sekunden lang normal atmen.

Der Einfluss der Atmung auf die sportliche Leistung

Die Art, wie Sie atmen, wirkt sich auch auf Ihr Herz aus. Sportler, die einen Herzstillstand oder -infarkt erleiden, sind für gewöhnlich in bester körperlicher Verfassung und passen nicht recht in unser Bild von Herzpatienten. Doch Sportler neigen dazu, sehr schwer zu atmen – aus ganz offensichtlichen Gründen –, und schon das allein kann eine Kettenreaktion auslösen, die schließlich zum Herzstillstand führt.

Wie erwähnt verengen sich bei CO2-Verlust aufgrund intensiver Atmung die Blutgefäße, wodurch weniger Blut zum Herzen fließt. In der Folge wird weniger Sauerstoff transportiert, aber Ihr Herz braucht Sauerstoff, um richtig zu funktionieren. Unzureichender Blutfluss und zu wenig Sauerstoff können zu Rhythmusstörungen führen: Der Pulsschlag wird zu schnell und unregelmäßig, in besonders schweren Fällen kann das Herz aufhören zu schlagen.

McKeown hat auch untersucht, welche Folgen es haben kann, wenn man während des Sports den Atem anhält, um Höhentraining zu simulieren. Dazu muss die Sauerstoffsättigung der roten Blutkörperchen auf unter 93 Prozent sinken. Es mag nicht eben eingängig scheinen, während des körperlichen Trainings den Atem anzuhalten, doch das hat laut Dr. McKeown eine ganze Reihe von positiven Auswirkungen:

»Wenn Sie die Sauerstoffkonzentration in Ihrem Körper reduzieren, wie das beim Höhentraining der Fall ist, gelangen Sie in den Zustand des anaeroben Stoffwechsels. Sie funktionieren ohne Luft. Ihr Sauerstoffpartialdruck sinkt unter den Normalwert.

Halten Sie nach dem Ausatmen die Luft an, führt das zu einer sinkenden Sauerstoffsättigung, wodurch vermehrt Milchsäure gebildet wird. Gleichzeitig erhöht das Kohlendioxid die Konzentration von Wasserstoffionen, wodurch das Blut weiter angesäuert wird. Die wiederholte Übersäuerung bringt den Körper dazu, sich anzupassen.

Um Wasserstoffionen zu neutralisieren, verbessert sich die Pufferkapazität des Körpers, die Erschöpfung wird verzögert, um die anaerobe Kapazität zu erhöhen. Dadurch können Sportler länger oder über eine vorgegebene Distanz intensiver trainieren.13 In Ihrer Milz, die direkt unterhalb Ihres Zwerchfells sitzt und so etwas wie Ihre Blutbank darstellt, befinden sich etwa 8 Prozent Ihrer roten Blutkörperchen.

Wenn Sie nun in der Höhe trainieren oder während des Trainings die Luft anhalten, sinkt die arterielle Sauerstoffsättigung. Die Milz nimmt dies wahr und setzt vermehrt rote Blutkörperchen frei.

Zudem werden Ihre Nieren bei Höhentraining oder beim Training mit angehaltenem Atem leicht hypoxisch; es ist weniger Sauerstoff im Blut. Als Reaktion darauf bildenIhre Nieren ein Hormon namens EPO (Erythropoetin), das das Wachstum roter Blutkörperchen in Ihrem Knochenmark stimuliert.

Schließlich erschöpfen sowohl kurzfristiges, hochintensives Workout als auch langfristiges Training wie etwa ein Marathonlauf das Zwerchfell und andere Atemmuskeln. Hält man nach dem Ausatmen die Luft bis zu einer mittelstarken bis starken Luftnot an, wird das Zwerchfell mobilisiert und trainiert, wodurch es immer stärker wird. Eine neue Studie unter Elitesportlern fand heraus, dass das Luftanhalten die Atemmuskeln um bis zu 14,9 Prozent stärker macht.14

Wenn man also beispielsweise beim Gehen diese Atemanhalte-Übung macht, erhöht man damit die anaerobe Kapazität, stärkt die Atemmuskulatur und verbessert die Sauerstoffsättigungskapazität in den roten Blutkörperchen. Wir haben von vielen Sportlern gehört, die dies auf unmoralischen und illegalen Wegen herbeiführen müssen. Aber wir sollten wirklich unsere körpereigenen natürlichen Ressourcen anzapfen, denn unser Körper hat alles, was wir brauchen – wir müssen nur wissen, wie wir es anstellen.«

Der einfache Buteyko-Selbsttst

Dr. Konstantin Buteyko entwickelte einen einfachen Test, mit dem Sie Ihre CO2-Toleranz einschätzen können. Er fand heraus, dass der CO2-Spiegel in der Lunge mit der Fähigkeit zusammenhängt, nach dem normalen Ausatmen die Luft anzuhalten. Studien mit Mukoviszidose- und Asthmapatienten konnten beweisen: Je kürzer die Atemanhaltezeit, also wie lange man die Luft anhalten kann, umso schwerer ist die Atmung allgemein.15,16,17,18 Sie können dazu eine Stoppuhr verwenden oder einfach die Sekunden zählen. Der Test geht wie folgt:

  1. Setzen Sie sich aufrecht hin, ohne die Beine zu kreuzen, und atmen Sie gleichmäßig ein und aus.
  2. Atmen Sie durch die Nase kurz und leise ein und gleich wieder aus. Halten Sie sich nach dem Ausatmen die Nase zu, damit keine Luft hineingelangt.
  3. Starten Sie die Stoppuhr und halten Sie den Atem an, bis Sie den Wunsch zu atmen verspüren.
  4. Drücken Sie auf Stopp (notieren Sie sich die Zeitdauer) und atmen Sie weiter. Der Drang zu atmen kann sich in unbeabsichtigten Bewegungen der Atemmuskeln, in einem Bauchzucken oder auch in einem Zusammenziehen der Halsmuskeln zeigen. Atmen Sie dann durch die Nase ruhig und kontrolliert ein. Wenn Sie den Wunsch verspüren, tief einzuatmen, haben Sie den Atem zu lange angehalten.

 

Die gemessene Zeit wird »kontrollierte Pause« (CP, von englisch control pause) genannt und gibt die CO2-Toleranz Ihres Körpers an. Eine kurze CP-Dauer hängt mit chronischem CO2-Mangel zusammen. Die Auswertung des CP-Tests im Einzelnen:

  • CP 40–60 Sekunden: weist auf eine normale, gesunde Atmung und eine exzellente physische Verfassung hin.
  • CP 20–40 Sekunden: weist auf leichte Atemprobleme, moderate Belastungstoleranz und auf potenzielle Gesundheitsprobleme in der Zukunft hin (in diese Kategorie fallen die meisten von uns).
  • CP 10–20 Sekunden: weist auf ausgeprägte Atemprobleme und schlechte Belastungstoleranz hin. Nasenatatmungs-Training und Veränderungen in der Lebensweise sind empfehlenswert (z. B. sollten schlechte Ernährung, Übergewicht, zu viel Stress und zu hoher Alkoholkonsum angegangen werden).
  • CP unter 10 Sekunden: weist auf ernsthafte Atemprobleme, sehr schlechte Belastungstoleranz und chronische Gesundheitsprobleme hin. Hier kann ein Buteyko-Lehrer helfen.

Die Buteyko-Methode im Alltag

Die gute Nachricht ist, dass Sie Ihre CP-Dauer durch das regelmäßige Training mit der unten vorgestellten Atemmethode erhöhen können. Schon bei einer um 5 Sekunden längeren CP fühlen Sie sich besser und leistungsfähiger.

Die Übung ist zwar für die allermeisten Menschen absolut sicher, dennoch gilt eine Warnung: Wenn Sie Herz-Kreislauf-Probleme, hohen Blutdruck, Typ-1-Diabetes, Panikattacken oder andere schwerwiegende Gesundheitsprobleme haben oder schwanger sind, halten Sie bitte nicht Ihren Atem länger an als bis zum ersten Wunsch, Luft zu holen. Die Übung ist übrigens auch hervorragend geeignet, um Ihre Nase in ein paar Minuten frei zu machen:

  • Setzen Sie sich aufrecht hin.
  • Atmen Sie durch die Nase kurz ein und gleich wieder kurz aus. Wenn Ihre Nase verstopft ist, atmen Sie kurz durch einen Mundwinkel ein.
  • Halten Sie sich bei geschlossenem Mund die Nase zu und halten Sie die Luft an.
  • Nicken Sie leicht mit dem Kopf oder schaukeln Sie mit dem ganzen Körper, bis Sie die Luft nicht länger anhalten können.
  • Wenn Sie einatmen müssen, lassen Sie die Nase wieder los und atmen Sie leicht durch die Nase ein und aus, der Mund bleibt geschlossen.
  • Atmen Sie so schnell wie möglich wieder ruhig ein und aus.

Wiederholen Sie diese Übung mehrmals hintereinander, mit 30 bis 60 Sekunden Pause dazwischen. Und machen Sie sie regelmäßig, am besten täglich. Der schnellste Weg zu einer längeren CP besteht darin, sich Augenblick für Augenblick seiner Atmung bewusst zu werden:

  • Machen Sie beim Atmen den Mund zu, auch bei Belastung. Wenn Sie Sport machen oder sich anderweitig anstrengen und dabei den Drang verspüren, den Mund zu öffnen und nach Luft zu schnappen, machen Sie einfach langsamer. Vermeiden Sie es, sich bis an den Punkt zu verausgaben, an dem Sie nicht mehr durch die Nase atmen können. Dadurch gehen Sie den Gefahren aus dem Weg, die mit Hyperventilation einhergehen, z. B. Schaden am Herz zu nehmen.
  • Versuchen Sie auch bei der Nasenatmung, leichter als gewöhnlich zu atmen. Die Atembewegungen im Brustkorb oder im Bauch sollten nicht zu sehen sein.
  • Kontrollieren Sie ständig Ihre Atmung, insbesondere in stressigen Situationen.

Faktoren, die zu gestörten Atmungsmustern führen

Laut Dr. McKeown sind die meisten Atmungsstörungen im modernen Lebensstil begründet. Folgende Faktoren können beteiligt sein:

  • industriell verarbeitete Lebensmittel (die Säuren bilden)
  • Stress
  • Asthma
  • Essattacken
  • der Glaube, es sei gut, tiefe Atemzüge zu machen
  • genetische Veranlagung oder familiäre Angewohnheiten
  • exzessives Sprechen
  • zu wenig Sport
  • hohe Raumtemperaturen

Diese Probleme anzugehen, ist auch nützlich, wenn Sie mit chronischer Hyperventilation oder Mundatmung zu kämpfen haben. Mehr über die Buteyko-Methode erfahren Sie in Dr. McKeowns Büchern The Oxygen Advantage, Close Your Mouth: Self Helping Buteyko Manual (dt. Titel: »Den Mund schließen: Selbsthilfe-Handbuch aus der Buteyko-Atemklinik«) und Anxiety Free: Stop Worrying and Quieten Your Mind sowie auf seiner Website buteykoclinic.com. Er hat auch eine Site extra für Kinder: buteykokids.com

Verweise

 

 http://info.kopp-verlag.de/
Veröffentlicht unter Atemtechniken | 3 Kommentare

Bruce Fife – Gelenkschmerzen Arthritis, Arthrose, Gicht und Fibromyalgie natürlich heilen

Gelenkschmerzen Arthritis, Arthrose, Gicht und Fibromyalgie natürlich heilen

Tausende Anwender aus aller Welt beweisen: So befreien Sie sich selbst von Gelenkschmerzen!

Quälende Schmerzen morgens beim Aufwachen. Jede Bewegung tut weh – selbst einfache Handgriffe. Patienten mit Gelenkschmerzen fühlen sich in ihrer Lebensführung stark eingeschränkt. Doch seit wissenschaftliche Studien Dr. Bruce Fifes Forschungen bestätigen, können Ärzte nicht länger behaupten, Arthrose & Co. seien unheilbar.

Trotzdem reagieren die meisten Ärzte auch heute noch mit Achselzucken: Arthritis, Arthrose und ähnliche Gelenkerkrankungen gelten für sie als nicht heilbar. Die Schulmedizin verordnet Schmerzmittel, die nur kurzfristig Linderung verschaffen, langfristig aber erhebliche Nebenwirkungen bergen.

Müssen die Betroffenen mit Gelenkschmerzen leben?

»Nein«, sagt der renommierte Mediziner und Autor Dr. Bruce Fife. Für ihn ist klar: »Die einzige Möglichkeit, Arthritis und andere Gelenkerkrankungen dauerhaft zu heilen, besteht darin, sich ihrer Ursache zu widmen.« Man muss das Problem an der Wurzel bekämpfen und nicht nur Symptome kurieren.

Dieses Buch enthüllt die wahren Ursachen von Gelenkerkrankungen wie Arthritis und Arthrose sowie von Schmerzkrankheiten wie Gicht und Fibromyalgie.

In seiner faktenreichen und auch für medizinische Laien verständlichen Neuerscheinung nennt Fife die häufigsten Verursacher von Gelenkschmerzen beim Namen: Arthrose, Arthritis, Gicht und Fibromyalgie werden von Mikroorganismen ausgelöst. Viren, Bakterien und Pilze dringen ins Gelenkgewebe ein. Dort verursachen sie Schwellungen, Entzündungen, Gewebeschäden und somit heftige Schmerzen.

In diesem Buch lesen Sie von bahnbrechenden neuen Erkenntnissen, faszinierenden Fallstudien und inspirierenden persönlichen Erfolgsgeschichten. Sie werden einen absolut einzigartigen Weg kennenlernen, Arthritis, Arthrose, Gicht und Fibromyalgie zu bekämpfen. Doch was noch wichtiger ist: Sie erfahren, was Sie unternehmen müssen, um den Verlauf der Krankheit aufzuhalten und Ihre Gesundheit zurückzugewinnen.

»Es ist unglaublich! Ich hatte zehn Jahre lang chronische Schmerzen. Bislang konnte ich die folgenden Ergebnisse an mir selbst feststellen: Ich habe keine Nerveneinklemmung mehr. Ich habe keine Arthrose an Wirbelsäule und Knien mehr und konnte meine fünfte Wirbelsäulenoperation und die drohende zweite Wirbelverschmelzung vermeiden. Dafür kann ich jetzt wieder Sport machen! (.) Da all das so gut dokumentiert war, waren meine Ärzte absolut erstaunt und wollten mehr über meine Heilung erfahren. Der Arzt, der bei mir das Elektromyogramm machte, erkundigte sich nach dem Titel dieses Buchs, ebenso wie mein Chirurg.« Barbara, Zitat einer Anwenderin

http://www.kopp-verlag.de/

Veröffentlicht unter Buchempfehlungen | 1 Kommentar