Copaiba gilt als der stärkste natürliche entzündungshemmende Rohstoff. In Europa wurde das begehrte Öl schon im Jahr 1652 das erste Mal erwähnt und war bis Ende des 18. Jahrhundert in jeder gut geführten Apotheke zu finden.

Aktuelle Studien legen nahe, dass das Copaiba Öl ein vielversprechendes Adjuvans in topischen Formulierungen bei der Behandlung von infizierten Wunden ist, insbesondere bei antibiotika-resistenten gram-positiven Stämmen (Dosierungen ab 0.312mg/ml).
In der klassischen peruanischen Medizin gilt Copaiba in Reinkultur als bestes natürliches Antimykotikum und wird bei Schuppenflechten und hartnäckigen Hauterkrankungen verwendet.
Traditionelle Anwendungsgebiete von Copaiba:
- bei Bronchitis und chronischem Husten
- Stärkung & Potenzierung des Immunsystems
- Unverdünnte auf Akne und Hautunreinheiten
- Als natürliches Adjuvans bei infizierten Wunden
- Massageöl bei entzündeten Muskeln und Gelenken
- Bei Magengeschwüren, Gastritis und Infektionen der Harnwege
- Zur Behandlung von Neurodermitis, Dermatitis & Nagelpilz
Die indigenen Ureinwohnern verwenden das Öl seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke. Es gilt bei Ihnen als eine Art natürliches Antibiotikum. Dabei wird es von den Indianern bei inneren Entzündungen, Parasitenbefall und allgemein als Wundheilmittel verwendet. Dazu potenziert die kraftvolle Substanz des Copaiba Öls die Wirkung anderer Öle und darf zudem in substanziell hochwertigen Öl-Formulierungen erstklassiger Wirkstoffkosmetik nicht fehlen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Copaiba Öls
Copaiba-Öl ist genau genommen kein reines Öl, sondern das ölhaltige Baumharz der Pflanzengattung Copaifera. Deswegen wird es in Europa auch Copaiba Balsam genannt.
Das kraftvolle Harz ist in seiner Zusammensetzung einzigartig und ein vielseitigverwendbarer Rohstoff. Die bioaktiven Substanzen des Copaiba-Harzes sind so genannte Phytochemikalien, auch Sesquiterpene genannt. Insbesondere bei reinem Copaiba Öl, also aus der Wildsammlung, können über 50% des Harzes aus Diterpene, Sesquiterpene und Terpensäuren bestehen. Die dominanten Chemikalien sind β-Caryophyllen (durch Cannabis bekannt), Calamenen, Copalsäure, Hardwickii- und Kaurensäure. Ein Teil dieser Phytochemikalien sind neuartig und kommen in dieser aktiven Form und Zusammensetzung ausschließlich im Copaiba Öl vor.
Interessant zu wissen:
Copaiba ist mit 480.000 Teilen pro Million (ppm) die höchste bekannte natürliche Quelle für β-Caryophyllen. Der CB2-Agonist (Cannabinoid) ist in der Forschung für seine erstaunlich antiinflammatorischen Effekte bekannt. Im Cannabis-Öl liegt der Gehalt bei 120.000 ppm.
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